Der Flamingo – App-gesteuertes Vibrationsvergnügen

Frau mit Hand im Flamingo farbenen Panty

Stell dir vor, du gehst gerade spazieren und niemand weiß, dass das zufriedene Lächeln auf deinen Lippen nicht allein von der guten Laune kommt, die leichte Röte auf deinen Wangen kein Rouge ist… Nein, du genießt nur gerade ganz im Geheimen ein paar „Good Vibrations“ mit deinem Flamingo.

In diesem Sinne möchte ich euch heute ein etwas außergewöhnlicheres Spielzeug vorstellen: Den Flamingo. Ein Vibro-Ei von Magic Motion – das also auch über deren App steuerbar ist.

Das Flamingo-Design

Wie es sich für einen Flamingo gehört, kommt er in einem knalligen Pink-Rot daher. Er hat einen dickeren Körper, quasi das Vibro-Ei, einen schmalen Hals und einen kleinen Kopf, an dem sich auch die manuelle Steuerung befindet.

Geladen wird er über ein USB-Ladekabel. Ich hatte beim ersten Mal Angst, den Stecker in den Flamingo zu stecken, da das Loch nicht richtig ersichtlich ist und man doch etwas rumprobieren muss, bis man den richtigen Winkel hat. So mancher Mann weiß vermutlich ganz genau, wovon ich spreche.

Sehr praktisch ist auch, dass dieses schicke Spielzeug wasserdicht ist. Man kann es also problemlos waschen – und auch gern unter der Dusche oder in der Badewanne zum Entspannen nutzen.

Wie fühlt er sich an?

Flamingo Instagram PhotoDas Silikon fühlt sich sehr angenehm an, weich, anschmiegsam und hochwertig. Auch in Anbetracht der Technik denke ich schon, dass der Preis von 50€ gerechtfertigt ist.

Die Vibrationen sind angenehm und halbwegs stark auf maximaler Höhe, also genau passend worauf auch immer man gerade Lust hat. Die Form ist auch klasse. Der Körper wird in die Vagina eingeführt, während der Hals die Vibrationen an die Schamlippen abgibt und der Kopf auf dem Kitzler aufliegt. So ist er wahrlich ein Rundumvergnügen.

Die App

Die App von Magic Motion ist ziemlich selbsterklärend. Ich denke, ein Hexenwerk wird hier auch niemand erwartet haben. Man synchronisiert den Flamingo, indem man auf den Knopf am Kopf drückt und dann in der App auf „Verbinden mit dem Apparat“. Diese Verbindung klappt super – auch durch Kleidung und ohne dass das Handy direkt neben dem Gerät sein muss. Man kann es also auch wie gewohnt in der Handtasche tragen.

Sobald die App mit dem Flamingo verbunden ist, hast du ein paar nette, verschiedene Möglichkeiten, deinen kleinen Freund zum Vibrieren zu bringen. Du kannst beispielsweise ein Kegel Training absolvieren, mit dem du deine Beckenbodenmuskulatur stärken kannst. Ein solches Training kann ich dir übrigens auch wärmstens empfehlen – und glaub mir, deine Partner wird es dir auch danken, wenn du beim Sex auch noch mit deinen Muskeln spielen kannst.

Neben diesem „gesundheitlichen Muskeltraining“, kannst du ihn beispielsweise auf deine Musik reagieren lassen oder auf Stimmen. Klappt beides ganz gut, aber natürlich braucht man nicht taktgenaue Vibrationen zu erwarten.

Außerdem kannst du auch vorgefertigte Vibrationsrythmen nutzen, dir selbst welche erstellen oder einfach manuell einstellen, wie stark du die Vibrationen gerade benötigst.

Das Spannendste ist aber die Fernsteuerungsfunktion…

Die Fernsteuerung

Kommen wir zum Highlight dieses Spielzeuges: Die Fernsteuerung per App. Genau dafür wollte ich ihn schließlich haben!

Mich hat der Gedanke auf jeden Fall ziemlich angemacht, unterwegs zu sein und meinem Partner die Kontrolle darüber zu geben, wann es wie stark vibriert. Sei es bei einem Spaziergang, beim Shopping oder auf einer Party – es gibt so viele schön unangemessene Gelegenheiten…

Und ich wurde auch nicht enttäuscht, die Fernsteuerung klappt tatsächlich meistens ganz gut. Du verbindest den Flamingo mit deiner App und schickst dann dem Auserwählten eine Einladung für ein „Spiel“. Es gibt entweder „Bubble Bath“ oder „Remote Guitar“, beides quasi mini Browserspiele. Eigentlich macht es auch keinen großen Unterschied, welches Spiel du auswählst, das Prinzip ist einfach – je mehr über den Bildschirm gewischt wird, desto stärker vibriert der Flamingo.

Schade ist nur, dass die Kontrollabgabe immer nur zeitlich beschränkt ist – maximal 30 Minuten kannst du das Spiel laufen lassen, dann endet die Session. Häufig leider schon vorher, wenn das Spiel abstürzt, was es leider gern mal tut. Aber vielleicht wird das ja durch Updates noch verbessert.

Übernimm mal die Kontrolle

Ein gemütlicher Abend unterwegs. Man geht gemeinsam gemütlich Essen, danach noch ein Spaziergang – und mit dabei ist der Flamingo. Still und heimlich sitzt er an seinem Versteck, niemand außer meinem Partner und mir weiß das, gerade das macht es ja so spannend und aufregend – erregend.

Er hat die App und es kann jederzeit losgehen. Am besten immer dann, wenn ich gerade nicht damit rechne. Er sieht den Kellner kommen, also startet er die Vibrationen genau in dem Moment. Genießt, wie ich mich erschrecke und erröte. Der Kellner fragt nach unseren Wünschen. Ich denke, er muss das doch hören. Die Vibrationen fühlen sich so an, als könnte man sie Kilometerweit weg noch erahnen. Er lässt sich nichts anmerken. Ist es vielleicht nur in meinem Kopf so laut?

Ich habe vergessen, was ich bestellen wollte, stammel irgendwas, nur damit er endlich wieder abhaut. Mein Partner grinst mich verschmitzt an. Ich freu mich jetzt schon auf den Nachtisch. Zuhause. Oder vielleicht schon im Auto. Mal sehen.

Zahlen, Daten, Fakten

  • Material: hautfreundliches Silikon, ABS
  • Maße: 7,2 x 3 x 3 cm
  • Gewicht: 45 g
  • Akku:
    • Ladezeit: ca. 1 Stunde
    • Laufzeit: bis zu 4 Stunden
  • Reichweite der Fernbedienung: ca. 10 Meter (Bluetooth)
  • Die Magic Motion App gibt’s kostenlos im App Store/Google Play Store
  • App-Steuerung mit dem iPhone 4S oder Android 4.3 via Bluetooth 4.0 und allen neueren Smartphones und Tablets
  • Wasserdicht
  • Inklusive USB-Ladekabel, Bedienungsanleitung und Aufbewahrungsbeutel
  • Preis: ca. 50€ bei Amazon

Fazit

Von der Idee her finde ich dieses kleine Teil sehr toll, weil es auf jeden Fall mal was anderes ist als die normalen Vibratoren. Wenn man also auf ein bisschen „Gefahr, ertappt zu werden“ steht und auch mal jemand anderem die Kontrolle überlassen möchte, hätte man hier rein theoretisch genau das richtige Gerät dazu. Wenn nur die Technik besser klappen würde und nicht so oft abstürzen.

Für einen Orgasmus unterwegs hat es bisher noch nicht gereicht, aber allzu oft habe ich es auch noch nicht geschafft, ihn wirklich ausgiebig zu nutzen. Dazu kommt, dass er zwar eigentlich relativ leise ist, man aber durch die Aufregung trotzdem das Gefühl hat, jeder um einen herum muss ihn hören können.

Trotzdem gibt’s von mir 3 von 5 Sterne.

Deine Sally

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