Mimic+ Plus von Clandestine Devices – Der Manta unter den Auflagevibratoren

Clandestine Devices hat mit dem Mimic+ ihrem ursprünglichen Auflagevibrator noch ein kleines Upgrade spendiert. Ob das formschöne Toy auch hält, was es verspricht, erfährst du hier im Erfahrungsbericht.

Auf der eroFame bin ich auch am Stand von Clandestine Devices hängen geblieben. Im Gegensatz zu den meisten anderen Ständen gab es hier quasi nur ein einziges Toy zu bewundern: Den Mimic. Also gut, den Mimic und seinen Nachfolger Mimic Plus. Die Plus Variante durfte ich auch mit nach Hause nehmen, um ihn in Ruhe zu testen.

Clandestine Devices

Mimic + Plus von Clandestine Devices liegt gut in der HandDer Name hört sich irgendwie schon so schön an, finde ich. „Clandestine“ heißt so viel wie heimlich. Klingt aber natürlich bei weitem nicht so „verboten“ wie „sneaky“ zum Beispiel. Und nicht so offensichtlich wie „secret“.

Edel sind auch die Toys von Clandestine: formschön und außergewöhnlich, dabei doch schlicht. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es eigentlich auch nur ein einziges Toy von ihnen und das in zwei verschiedenen Ausführungen. Zum einen den Mimic, zum anderen der Mimic+ Plus. Die Plus Variante unterscheidet sich darin vom Vorgänger, dass die Vibrationen etwas stärker sind und er etwas größer und fester ist, sonst ist alles gleich geblieben.

Ich finde es aber auch gar nicht schlecht, wenn ein Hersteller nicht unbedingt zig verschiedene Produktlinien herstellt, sondern sich auf eine Sache konzentriert und die gut macht. Mit dem Mimic+ Plus hat Clandestine Devices in meinen Augen auf jeden Fall schon einiges richtig gemacht.

Das Mimic+ Plus Design

Ladevorgang des Mimic+ Plus
Bitte nicht wackeln

Zum ersten Mal bin ich auf Clandestine Devices bei Instagram aufmerksam geworden, da diese Auflegevibratoren auf jeden Fall mal etwas anderes sind. Die Form ist anmutig und wirkt auf mich sehr weiblich, irgendwie verspielt und trotzdem durchdacht. So kann man dieses hübsche Toy nämlich vielfältig verwenden. Breitere Stimulation über den gesamten Toy-Körper oder zielgenaue Vibration über die Spitze, alles ist unkompliziert möglich.

Geladen wird der Mimic über einen Magnetanschluss an der hinteren Unterseite des Körpers – in etwa da, wo bei einem Rochen die Augen sind. Ich finde Magnetladeanschlüsse ja sehr praktisch, allerdings hatte ich selten so viel Probleme, ein Gerät durchgängig zu laden wie bei diesem. Immer wieder ist mir das Kabel verrutscht, wodurch der Ladevorgang unterbrochen wurde. Hier gibt es also für den nächsten Nachfolger auf jeden Fall noch Optimierungsmöglichkeiten. Das ist allerdings auch Jammern auf hohem Niveau.

Der Mimic+ Plus ist auch wasserdicht, so kannst du diesen Manta auch mit zum Baden nehmen, da gehört so ein Meerestier schließlich auch hin. Die relativ starken Vibrationen machen sich auf jeden Fall auch unter Wasser gut.

Wie fühlt dich der Mimic+ Plus von Clandestine Devices an?

Mimic+ Plus in der BadewanneDer aus glattem, weichem Silikon bestehende Mimic+ Plus liegt auf jeden Fall gut in der Hand und ist vielseitig und intuitiv einsetzbar. Ich mag es zum Beispiel gern, ihn zu Beginn mit dem ganzen Körper an meine Vulvalippen zu legen und die Vibrationen wirken zu lassen. Mit den Flügeln liegt er auch sehr gut in der Hand und lässt sich wunderbar dirigieren und auch zwischen die Vulvalippen führen, um den Kitzler direkter zu stimulieren. Die kleine Spitze eignet sich zum Abschluss auch wunderbar für eine ganz zielgenaue Stimulation. Von den Vibrationen kommt er leider nicht ganz an den We-Vibe Touch oder den Volta von Fun Factory dran, hat aber durch seine Form ganz eigene Vorteile.

Die Vibrationen sind angenehm und tiefgehend, könnten für meinen Geschmack aber fast noch etwas intensiver sein. Auch die Steuerung hat für mich ein kleines Manko, denn die Tasten sind nicht immer so gut zu erreichen oder drücken. Schließlich wechselt man ja auch regelmäßig die Position (ich zumindest, es bietet sich schließlich so gut an), dadurch muss man sich irgendwie auch immer umdenken, wo nun gerade welche Taste liegt. Vor allem ein mittlere Knopf, der zum Ein- und Ausschalten länger gedrückt werden muss und bei kurzem Drücken in die Vibrationsmodi startet, ist irgendwie etwas schwerfällig. Sehr häufig verliere ich den Druckpunkt und schalte in die Modi statt auszuschalten.

Eines der Poster am Stand auf der eroFame zeigte auch, wie man den Mimic beispielsweise ins Shibari mit einbinden kann (was für ein Wortspiel). Im Gegensatz zu einem Wandvibrator ist er nämlich von der Form her sehr gut geeignet, um auch von Anfängern in das Bondagespiel eingebaut zu werden. Das werde ich sicherlich auch noch ausprobieren (lassen) und genießen.

Einen Nachteil hat er meiner Meinung nach jedoch, man kann ihn nämlich nicht halten, ohne dass die ganze Hand mit vibriert. Er liegt zwar wunderbar in der Hand, aber auf dauer ist es, als wäre die Hand selbst der Vibrator. Auch die Tatsache, dass er nicht auf der sanftesten Stufe startet, finde ich eher nachteilig. Ich mag es, mich nach und nach zu steigern. Ich möchte zum Start nicht daran denken müssen, runter zu schalten, damit die Vibrationen nicht zu stark sind.

Zahlen, Daten, Fakten

  • Material: ABS/ medizinisches Silikon
  • Maße:
    • Länge: ca. 10,3 cm
    • Breite gesamt: ca. 8,9 cm
    • Breite mittlere Erhebung: ca. 2,9 cm
    • Breite der Spitze: ca. 0,5 cm
    • Höhe: ca 2,6 cm
  • Gewicht: 103 g
  • Wasserdicht
  • Ladezeit: ca. 2 Stunden
  • Akkulaufzeit: ca. 2 Stunden
  • 8 Vibrationsstufen
  • 6 Vibrationsmodi
  • Inhalt: Mimic+ Plus, Aufbewahrungsbeutel aus Satin, USB-Ladekabel, Bedienungsanleitung
  • Preis: Für ca. 68€ bei Amazon erhältlich in Magenta und Grau

Unboxing des Mimic+ Plus von Clandestine Devices

Fazit

Der Mimic+ Plus von Clandestine Devices ist wirklich ein sehr schönes und vielseitiges Toy. Ich finde ihn vor allem toll, um einfach ein bisschen zu entspannen und sich selbst zu erkunden oder erkunden zu lassen. Jeder Teil fühlt sich anders an, seien es die Flügel, die Spitze am Kopf oder der Körper selbst. Nur das Vibrieren der eigenen Hand hat mich bei längerem Spiel ein bisschen gestört. Ebenso sind die Tasten noch nicht optimal von der Lage und dem Druckpunkt her.

Pro:

  • Hochwertige Verarbeitung
  • Edles und intelligentes Design
  • Vielseitig einsetzbar
  • Glattes Silikon
  • LED-Rand, der während der Nutzung leuchtet
  • Wasserdicht
  • Aufbewahrungbeutel inklusive
  • Wunderbar geeignet für die Nutzung zu zweit
  • 8 Vibrationsstufen
  • 6 Vibrationsmodi
  • Reisesperre (zum Sperren und Entsperren + und – Taste ca. 3 Sekunden gedrückt halten)

Contra:

  • Tasten nicht immer intuitiv benutzbar
  • Die Hand vibriert immer mit
  • Startet nicht auf der niedrigsten Stufe

Egal ob für dich ganz allein oder beim Spiel zu zweit, mit dem Mimic+ Plus von Clandestine Devices macht man eigentlich nichts verkehrt. Gerade diese vielseitige Einsetzbarkeit finde ich phantastisch.

4 von 5 für den Mimic+ Plus von Clandestine Devices

Deine Sally

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2 Comments

  1. Toller Bericht. Macht Lust das Teil auszuprobieren. Wie ist den die Lautstärke. Könnte man das Teil auch unterwegs nutzen? Dann bräuchte man allerdings auch eine Fernbedienung. Versteh ich eh nicht warum das so wenige anbieten. Immer diese Sucherei um die richtigen Knöpfe zu erwischen. Fas nervt mich.

    1. Hallo Geli,
      laut Handbuch hat er einen maximalen Geräuschpegel von 68db und ist damit gar nicht mal soooo leise. Für Unterwegs also eher nicht unbedingt geeignet.
      Ich glaube, dafür ist er auch ergonomisch auch nicht konzipiert.
      Aber schau dir dann doch mal den Moxie von We-Vibe an: http://tidd.ly/fc2749b5
      Den kann man gut im Panty platzieren und auch mit der Fernbedienung oder per App steuern 😉 Und der ist auch etwas leiser.
      LG
      Sally

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