Kiiroo, die Nummer 1 für interaktive Sextoys

Deinen Klitorisstimulator mit dem Vibrator deiner Partnerin verbinden? Die Bewegungen der Pornodarstellerin über deinen Masturbator spüren? Deinen Rabbit-Vibrator per App steuern lassen? Kiiroo hat sich auf interaktiven Sex und die Toys dazu spezialisiert.

Vor kurzem war ich mit meinem Partner in Amsterdam und wir hatten einen sehr spannenden und lustigen Termin bei Kiiroo, dem Hersteller #1, wenn es um interaktive Toys geht. Natürlich habe ich auch das eine oder andere Teil zum Testen bekommen. Die einzelnen Tests werden bald noch folgen.

Teledildonics

Teledil…was?

Chip des Kiiroo Onyx 2Ich mag es, Neues auszuprobieren. Damit meine ich nicht nur neue Toys, die auf altbekannten Prinzipien funktionieren, sondern auch tatsächlich Innovationen, an die man bisher vielleicht noch gar nicht gedacht hatte. Die Sparte Teledildonics ist etwas, das ich schon länger faszinierend finde, spätestens seit meinem Test vom Flamingo. Dabei ist gemeint, dass Sex mithilfe von Technologie über weite Distanzen möglich ist. Bei Kiiroo beispielsweise indem man zwei Toys über die FeelConnect App miteinander verbindet und so die Bewegung des einen auch die Intensität des anderen steuert. Ohne zweites Gerät kannst du es auch nur über die App steuern und so kontrollieren wie der Vibrator, Masturbator oder Stimulator deinen Partner verwöhnt.

Wofür das Ganze, wenn man auch einfach Sex haben kann?

Die Einsatzgebiete dieser Toys sind sehr vielfältig:

  1. Fernbeziehung. Über diese Spielzeuge kann man auch in einer Fernbeziehung eine Art Sex haben, denn so kann man selbst spüren, wie wild oder sanft es sich der Partner oder die Partnerin in der Ferne gerade macht und mit ihm oder ihr genießen.
  2. Heißes Vorspiel. So kann man sich auch Lust auf den gemeinsamen Abend machen, indem man tagsüber unterwegs schon die Steuerung jemand anderem überlässt und nicht genau weiß, wann es nun wie stark vibrieren wird.
  3. Gemeinsam Masturbieren. Gemeinsames Masturbieren kann unheimlich hilfreich sein, um den Gegenüber besser kennen zu lernen. Niemand weiß beispielsweise besser, wie deine Klitoris bzw. dein Penis verwöhnt werden will als du selbst. So kannst du es genau zeigen und den anderen auch gleich mitfühlen und genießen lassen.
  4. Webcam. Webcam-Sex hat so einen noch viel größeren Reiz. Das kann entweder mit dem eigenen Partner oder der Partnerin im Privaten sein oder auch via Livecam auf diversen Webseiten.

Die interaktiven Toys von Kiiroo

Kiiroo Esca 2 und ClionaMein Partner und ich sind gerade immer mal wieder fleißig am Testen unserer Kiiroo Toys. Für mich gab den Klitorisstimulator Cliona und das ganz neue Vibro-Ei Esca 2 von OhMiBod!. Den Launch mit einem Fleshlight dazu gab es für meinen Partner.

Die Bandbreite der Toys von Kiiroo ist schon nicht übel. Fehlt eigentlich nur noch etwas für Fans von analen Spielen, um das Set komplett zu machen.

Es gibt auch noch ein paar OhMiBod! Toys, die allerdings nur in den USA zu bekommen sind. Außerdem steckt auch Kiiroo hinter den interaktiven Toys von PornHub.

Außerdem gibt’s selbstverständlich auch die passenden Gleitgele und Reinigungssprays für deine Kiiroo-Toys gleich mit dazu zu kaufen.

Die Kiiroo Hardware

Kiiroo Goody-Bag mit Fleshlight und LaunchIch habe nun ja nicht alles getestet, aber ich muss sagen, das was ich bisher an Toys für mich in der Hand hatte, hat durchaus Hand und Fuß. Die Motoren sind kräftig und die Vibrationen angenehm tiefgehend. Besonders der OhMiBod! Esca2 fühlt sich großartig an.

Aber auch der Cliona2 ist definitiv einen Blick wert. Die Verarbeitung von beiden Toys ist sauber und die Oberflächen fühlen sich angenehm und toll an. Insgesamt konnte ich mich bei keinem der Toys, die ich vor Ort oder später Zuhause in der Hand hatte, über schlechte Qualität beschweren. Es werden hochwertige Materialien verwendet und sie lagen soweit alle gut in der Hand.

Zu den Männer-Toys kann ich nicht ganz so viel sagen. Der innere Teil des Launchs ist ja ein Fleshlight, also nicht direkt von Kiiroo. Und während die Technik durchaus zufriedenstellend zu sein scheint – ein ausführlicher Bericht folgt bald – ist dieses Teil einfach riesig und unhandlich. Soll aber wohl seinen Zwck ganz gut erfüllen.

Der Onyx2 sah aber auch sehr toll aus, der uns in Amsterdam beim Treffen präsentiert wurde. Vielleicht lasse ich den auch demnächst testen.

Die Kiiroo Software – FeelConnect

Feel Connect App TestÜber die FeelConnect App kannst du deine Kiiroo-Toys mit deinem Android oder iPhone verbinden und steuern. In der App kannst du deine Toys dann verbinden und hast verschiedene Möglichkeiten, sowohl lokal als auch global.

Du kannst zum einen natürlich dein eigenes Toy selbst steuern, du kannst es mit einem anderen verbinden, um euch gegenseitig zu steuern, oder aber überlässt die Steuerung per WebApp-Link jemand anderes. Von der Theorie und den Möglichkeiten her klingt das toll. Nur in der Realität sieht es leider anders aus. Die App wirkt veraltet, die Möglichkeiten sind begrenzt und die Verbindung bricht viel zu oft gern mal ab. Allgemein ist die Bedienung leider gar nicht intuitiv. Kein Wunder also, dass sie gerade mal eine Wertung von 2,7 bei Google Play hat. Es gibt also noch Luft nach oben für Verbesserungen.

So überzeugend die Hardware also auch ist, so enttäuscht war ich leider von der Software dazu. Ich habe aber mein Feedback schon gegeben und so eine App lässt sich ja auch verbessern. Mal sehen, was die Zukunft so bringt.

Wo kann man’s kaufen?

Aktuell ist es außer über die Seite direkt von kiiroo.com gar nicht so leicht, an manches zu kommen. Ein paar Teile hat Orion schon im Sortiment. Hier kannst du zum Beispiel auch gleich für dich und ihn das Set bekommen, bestehend aus dem G-Punkt Vibrator Pearl2 und dem Masturbator Onyx2 für 299€.

Ich hoffe, dass bei Orion auch bald Esca2 und Cliona verfügbar sein werden, denn abgesehen von der Software fand ich diese bei den ersten Tests gar nicht mal so schlecht. Derzeit sind die beiden aber über Amazon zu bekommen.

Fazit

Die Idee, Toys miteinander zu verbinden, finde ich toll. Ob mit oder ohne Videochat gibt einem das noch einmal ein ganz anderes Gefühl der Nähe, wenn man gerade eigentlich weit voneinander entfernt ist. Außerdem finde ich ja auch die Möglichkeit, außerhalb des Schlafzimmers ein Toy diskret fernsteuern zu lassen, sehr spannend. Nach so etwas suche ich schon lang, um ein bisschen Aufregung in sonst eher graue Alltagsgelegenheiten zu bringen. Was mich allerdings hierbei ebenfalls abschreckt, ist die Sicherheit. Zu dem Thema gab es ja vor einiger Zeit auch schon einen Artikel im Spiegel (So unsicher sind smarte Sextoys).

Eigentlich wünsche ich mir eine App, die sich intuitiv steuern lässt, Daten gut verschlüsselt und so wenig wie möglich Daten überhaupt abgreift. Aber damit wünsche ich mir wohl leider die Eierlegende Wollmilchsau, denn besonders Datenschutz ist und bleibt ein Sorgenkind, was Apps angeht.

Ich bin aber auf jeden Fall schon sehr gespannt, was wir in Zukunft noch alles von Kiiroo zu sehen bekommen werden. Außerdem hoffe ich, dass so manche Kinderkrankheiten noch ausgemerzt werden, was die App angeht.

Und wie stehst du zu interaktiven Sextoys? Kannst du dir das vorstellen?

Ich finde das Konzept auf jeden Fall klasse und bin gespannt, was da noch so kommt.

Deine Sally

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